Freitag, 25. Juni 2010

Felskanzel Preikestolen















Der Preikestolen (Predigtstuhl) ist eine Felskanzel die ca 600m senkrecht über dem Lysefjord thront.
Er ist eine der meistbesuchten Touristenattraktion in Norwegen. Von Stavanger aus ist er in wenigen Stunden zu erreichen,
entweder mit der Fähre (dann von unten) oder mit dem Auto und dann zu Fuß.
Die Wanderung ist schwerer als wir dachten. Es geht 2 Stunden den Berg, teils steil hinauf.
Feste Schuhe und Verpflegung sind ein muß.
Aber die Strapaze lohnt sich allemal!
Von hier oben hat man eine herrliche Aussicht! Man kann auch mal die Beine baumeln
lassen. Eigentlich war ich der Meinung das ich absolut schwindelfrei bin, stimmt nicht! Ist verdammt hoch und je näher am
Abgrund desto flauher im Magen.

Samstag, 19. Juni 2010

Norwegen, Norge!

















Nach einer anfangs stürmischen Überfahrt sind wir in Norwegen, Kristiansand angekommen. Das Wetter war prächtig und wir waren
viel zu dick an. In Kristiansand waren es über 20° und strahlender Sonnenschein. Müde von der Fahrerrei suchten wir uns ein
Nachtquartier und fanden einen ruhigen Parkplatz in einem Vorort. Am Strand von Hamresanden haben wir in der Sonne gelegen und waren schwimmen.

Am nächsten Morgen sind wir weiter nach Stavanger.
Stavanger ist eine schöne Stadt mit Altstadtflair. Viele kleine Pubs, Restaurants und Geschäften mit ausgefallen Klamotten skandinavischer Designer sowie
Läden mit Vintagekleidung aus den 60er - 70er Jahren.
Die Häuser sind in den buntesten Farben angestrichen.

Klitmoeller, cold Hawaii!!







Klitmoeller ist ein reiner Wellenspot. Wellen bis 7 metern Höhe sind hier keine Seltenheit. Darum treffen sich hier
auch jede Menge Surfer und geben dem kleinem, verschlafenem Fischerdorf Leben.
Viel mehr hat dieser Ort nicht zu bieten. Zwei Surfshops, eine Fischbude, einen Minimarkt und 2 Campingplätze, das war
es auch schon. Bei Welle und Wind hat man sehr viel Platz zum surfen und Kiten.
Es gibt 4 Stellen zum Wellenreiten, alle schnell mit dem Auto zu erreichen. Der Strand ist riesig und man kann dort
auch noch Überreste vom Nordatlantik-Wall sehen.
Hier konnte Nicole auch mal Ihr neues Spielzeug ausprobieren. Einen 2,1 qm Paraflex Wolkenstürmer, der ab 3 Windstärken
schon ordentlich Druck macht. Ab 5 Windstärken wird er dann zum Zugschwein und Männerspielzeug :-)
PS Den Schornsteinfeger haben wir auch noch gesehen....

Dienstag, 15. Juni 2010

Spaziergang in Kloster





Da Lars kiten war und ich mir ausser der Aussicht vom Bus zum Wasser hin auch mal die Gegend anschauen wollte, bin ich für
2 Stunden allein spazieren gegangen. Vorallem schien nach 4 Tagen Regen endlich mal die Sonne!! Und den Bus konnt ich von
innen nicht mehr sehen. Außerdem hatte ich das Gefühl langsam bettlegerisch zu werden.
Die Bewegung hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Sturm in Hvide Sande





12.06.10 Abends am Beach von Hvide Sande Süd, direkt unterhalb der Hafeneinfahrt. Windstärke 9-10.
Der Sand flog in 2 Meter Höhe.
Ich war Zuschauer im Windschatten der Mole.
Windsurfer, Kitesurfer und Wellenreiter an einem Spot
-Wir sind in Dänemark, man verträgt sich-

Freitag, 11. Juni 2010





In Bork Havn haben wir einen netten Campingplatz gefunden, weit ab vom Schlag. Bork Havn soll einer der meistbesuchten Kitespots sein.
Davon merkt man wenig. Hier ist der Hund begraben. Auf dem Weg hier hin, sahen wir eine Wikinger - Siedlung. Von hier aus sollen vor etwa
1000 Jahren die Wikinger auf Beutezug gegangen sein.( steht zumindest im Reiseführer) Da es heute ununterbrochen geregnet hat,
konnten wir den Bus leider nur zum pinkeln verlassen.
Am Abend hat es endlich aufgehört zu regnen. Also grillen....daraus wurde aber nach einem 1stündigem Kampf mit der nassen Kohle auch nichts....
Jetzt sitzen wir hier im Aufenthaltsraum mit einigen alten, zutätowierten Dänen und lassen uns das Tuborg schmecken.

Donnerstag, 10. Juni 2010





Hjertelig velkommen til Ringkobing Fjord!

Der Ringkobing Fjord ist mit einem Oberflächenareal von ca. 300 km2 Dänemarks größtes geschlossenes Wassergebiet,
dem unter anderem Wassermassen aus dem Wasserreichsten Fluss des Landes, der Skjern Ä, zugeführt wird.
Ein Traum für Wassersportler. Jede Windrichtung ist fahrbar, Flachwasser und in weiten Teilen stehtief. Königsdisziplin, in der Welle fahren ist auch möglich,
denn die Nordsee ist ja nur wenige Meter entfernt.
Die Dänen begegnen uns sehr entspannt und freundlich und sie sprechen auch überwiegend deutsch.
Ich habe den Eindruck das localism für dänische Surfer ein Fremdwort ist. Evtl liegt das aber auch unteranderem an der Größe,
die dieses Gebiet hat. Man kann sich hier aus dem Weg gehen.
Da wir erst spät am Fjord angekommen sind, haben wir die Nacht in Hvide Sande am Fischereihafen verbracht.
Die ganze Nacht sind die Fischkutter aus der Nordsee eingelaufen und haben ihre Ladung, begleitet vom Geschrei der hunderten Möwen, gelöscht.
Es gibt hier viele Outletshops und Fabrikverkäufe. Bäckerreien verkaufen aus der Backstube und Fischfabriken aus der eisgefüllten Verkaufstheke im nicht abgetrennten Verkaufsraum.
Im Hintergrund sieht man die Maschinen und Angestellten arbeiten.
Emsiges Treiben auf der Strasse, LKW, Gabelstapler und Männer in Gummistiefeln oder Gummianzügen.
Dort haben wir natürlich Fisch und frisches Brot gegessen.
Das Lachsbrötchen....eine Lachsscheibe so dick wie eine Frikadelle ....
Angler kommen hier voll auf ihre Kosten. Man kann an einen der zahlreichen Put and Take Seen angeln gehen. Das sind private Seen an denen man gegen Gebühr ohne
Angelschein angeln darf. An den öffentlichen Gewässern braucht man den Schein bzw im Naturschutzgebiet eine Sondergenehmigung,
da hier Angeln nur zu bestimmten Zeiten erlaubt ist.
Meine Angel habe ich bis jetzt aber noch nicht ins Wasser gehalten.
Überall in den Dünen sieht man kleine Häuser,eher größere Gartenhütten. Diese wurden früher als Jagdhütten von Entenjägern genutzt. Heute werden sie als Ferienhäuser vermietet,
teilweise primitiv, ohne Strom und Wasser für Naturliebhaber, teilweise mit Sauna, offenem Kamin und Panorama Blick. Kaminholz kann man hier an jeder Ecke kaufen. Man vertraut
wohl auf die Ehrlichkeit der Käufer. Kleine Unterstände in denen das Holz in Säcken gestapelt liegt und einer Kassen-Dose am Eingang.