Sonntag, 12. September 2010

St. Ives - Cornwall





Neben einer ca. 500 km langen verlaufenden Küste hat Cornwall auch schöne Buchten und Fischerdörfer zu bieten.
St. Ives ist eine davon und auch das bekannteste. Schöne Landhäuser und eine mediterrane Umgebung sowie auch wieder subtropische Pflanzen und Palmen sind dort zu bestaunen.
In der Hafenstadt haben sich viele Künstler niedergelassen und es herrscht eine Ferienstimmung.
Cornwall wäre für mich - Nicole - eine Überlegung zum Auswandern wert - oder wenigstens für weitere Besuche.

Cornwall









Auf meiner Wunschliste von Reisezielen stand "Cornwall" in England ganz oben.
So sind wir bis "Land´s End" gefahren und mir war auf dem Hinweg schon klar, dass dies die beste Entscheidung war.
"Land´s End" ist eine von England meistbesuchten Sehenswürdigkeiten, denn das zerklüftete Kap liegt dort, wo England endet - oder anfängt.
Die alten "Cornish", die Bewohner Cornwalls, nannten es "Pen von Laz", was "Ende der Erde" bedeutet.
Dort herrscht ein besonders mildes Klima ( eine Gefälligkeit des Golfstroms), so dass dort Palmen und subtropische Pflanzen wachsen.

Sonntag, 5. September 2010





An der Hafeneinfahrt von South Hampton befindet sich das Naturreservat Calshot. Hier fahren die Kreuzfahrtschiffe, wie die Ocean Eclipse oder die Queen Mary vor einigen Tagen und die Tanker Tag und Nacht hindurch. Im Hintergrund ist die Isle of Wight zu sehen. Die ehemaligen Hangars der Royal Air Force wurden zu einem Freizeitzentrum umgebaut. Hier gibt es ein Velodrom, einen Kletterpark und sogar einen Ski- und Snowboard Hang.
awesome!

Samstag, 4. September 2010

Euro-Tour Vol.2









Nachdem wir 2 kitereiche Wochen in den Nord- und in den Südniederlanden hatten, haben wir beschlossen über Calais nach Dover zu fahren. Da wir die Fährtickets nicht im Vorraus gebucht hatten, sind wir im Hafen von Calais in die Büros von P&O und France Ferry gegangen. Die Preise der Tickets lagen weit über dem erwarteten Preis, nämlich bei 180-300 Euro einfache Fahrt. Da ich im Vorfeld schon einmal in die Preislisten der Fähranbieter im Internet geschaut hatte, war ich sehr überrascht, hatte ich doch Preise ab 19,90 im Hinterkopf. Wir entschlossen uns erst nochmal ins Netz zu gehen und buchten für 80 Euro Hin- und Rückfahrt. Allerdings erst am nächsten Tag und ab Dünkirchen etwa 40 km nördlich.
Die Nacht verbrachten wir im Dünkirchener Fracht und Industriehafen. Der ist wirklich beeindruckend, besonders bei Nacht. Auf 15km Länge eine Fabrik nach der anderen. Kraftwerke und Raffinerien, viele die ihr Prozessgas über hohe Schornsteine ab fackeln.
Kiten ist auf ganzer Länge erlaubt bzw geduldet.
In Dover sind wir abends gegen 22 Uhr angekommen und mussten erstmal die Uhr umstellen (1 Stunde:-)
Der Linksverkehr in GB ist gewöhnungsbedürftig und 2-3 Schnitzer hab ich mir erlaubt. Besonders beim Rechtsabbiegen muß ich konzentriert sein um nicht in den Gegenverkehr zu fahren.
Westlich von Dover gibt es einen Spot bei Great Stone der sehr schön zum Kiten ist. Hier hatte ich einen ganzen Nachmittag die Bucht mit nur 3 anderen Kitern geteilt.
Unser erster Sightseeing Ausflug führte uns nach Stonehenge, einer Ansammlung aufrechtstehender Steine, deren Bedeutung nach wie vor unbekannt ist. Viele glauben, dass es sich um ein Sonnenheiligtum gehandelt hat. Einige Experten vermuten, dass die Anlage zur Berechnung astronomischer Ereignisse benutzt wurde.
so long

Montag, 26. Juli 2010

Endlich mal nen Fisch gefangen...





Nach bestimmt 5 erfolglosen Angelversuchen in den letzten Wochen, haben wir 4 stattliche Hornhechte gefangen!
Es war schon etwas deprimierend gewesen, da ich in Norwegen mit einem Angler gesprochen habe, der meinte in Skandinavien
angeln wäre ja schon ein bisschen langweilig. Man könne die Angel fast ohne Köder einwerfen.....es würde ständig einer anbeißen...
Bei mir war dies nicht so, ich hatte nicht einmal einen Biss.
Mit Freunden aus Kiel, Biggi und Cristoph, hatten wir einen schönen Abend an der Nordsee-schleuse zum Ringkobing Fjord.
Wir hatten den Tipp bekommen Krabben als Köder zu nehmen. Einige Angler schauten etwas spöttisch, da Krabben hier wohl nicht zu den Standart-Ködern zählten. Wir stellen uns ein wenig doof an, denn wir hatten bestimmt 20 Bisse die wir, trotz des Einsatzes von Händen und Füßen, nicht an Land brachten. Es war sehr lustig gewesen.
Nach unserem Erfolg wurden wir gefragt ob wir nicht noch ein paar Krabben über hätten :-)
Natürlich wurden die Hechte noch am Abend gegrillt und gegessen. Lecker...

Sonntag, 18. Juli 2010

Freitag, 9. Juli 2010

Kein Wind....

Leider haben wir Flaute, da hab ich ein bisschen Kitevideo geschnitten:

http://www.vimeo.com/13203119

Dienstag, 6. Juli 2010

Kitesurfen vor der 7800m langen Öresund Brücke

Fast 9000km


Nach fast 9000 km sind wir nun in Malmö. Die Nacht hat uns wieder :-). Bisher hatten wir keine Pannen. Nur einige Kleinigkeiten, wie ein paar verlorene Schrauben, die Kühlmitteltemperaturkontrolllampe oder mal wieder schräg abgefahrene Reifen.
Ein sportlich, hartes Fahrwerk und Niederquerschnittreifen sind in Nordskandinavien nicht unbedingt empfehlenswert....Es sind nicht die Schlaglöcher, davon gibt es so manche. Nein, die kann man umfahren. Es sind die Bodenwellen! Gut zu erkennen an dem Reifenabrieb auf der Straße. Wenn man die mit voller Geschwindigkeit mitnimmt, hebt man im Sitz ab:-)
Einmal wurde ich geblitzt. Norwegen ist teuer, 11 kmh zu schnell macht gleich mal 360 Euro. Die Bußgelder in Norwegen gehen direkt bei einem kmh Überschreitung los. 1 kmh macht 90 Euro, Rauchen oder Handy am Steuer 190 Euro :-)

Animals along the road






Nachts um 2 Uhr......


Samstag, 3. Juli 2010

Das Nordkapp!!


Um ans Nordkapp zu kommen muß man einiges an Maut und Parkgebühren bezahlen. Für uns etwa 110 Euro.
Wir sind nicht auf den Touristen Parkplatz gefahren, sondern sind etwas weiter südlich zu Fuß aufgebrochen.
Beim Wandern fiel mir auf, dass eine Landzunge etwas westlich vom Nordkapp viel weiter ins Meer ragt.
Auf dem Navi und der Karte kann man es auch erkennen. Nach Recherche handelt es sich um den Knivskjellodden.
Er reicht 1380m weiter nördlich ins Eismeer hinein und ist ebenfalls nicht der nördlichste Punkt Europas.
Der Kinnaroden auf der Halbinsel Nordkinn ist der nördlichste Punkt des Europäischen Festlandes, jedoch nicht Touristisch erschlossen.
Da es ungemütlich kalt war hielten wir uns nur 1 Tag am Kapp auf. Soviel gibt es hier auch nicht zu sehen....

Mittwoch, 30. Juni 2010

Whale watching!






Die Vesteralen liegen nördlich der Lofoten. In Andenes am nördlichsten Zipfel der Insel Andoya befindet das Walsafari Zentrum:
Whalesafari.com
Die geographische Lage eignet sich hier hervorragend für eine Walsafari, da die Kante des Kontinentalsockels nur etwa 10
Seemeilen vor der Küste liegt. Hier fällt der Meeresgrund sehr schnell und steil bis auf 1500m ab. Eine sehr nährstoffreiche
Tiefseeströmung wird hier in die oberen Wasserschichten umgelenkt. Man kann dies auch an den Stränden beobachten. Das Wasser ist
kristallklar und der Strand schneeweiß.
Durch den hohen Nährstoffanteil gibt es hier natürlich sehr viele Fische, Raubfische und Wale.
Nach einer Stunde mit dem Schiff haben wir das bevorzugte Futtergebiet der Wale erreicht. Der Kapitän saß im Maßtkorb und
hielt Ausschau. Einer der Walforscher hatte einen Kopfhörer auf, der mit den Unterwassermikrofonen verbunden war, und lauschte.
Die Pottwale stoßen Klickgeräusche aus, die bis zu 230 DB laut sein können!
In Spannung blickten alle aufs Meer hinaus.
Plötzlich sah ich ihn! "Wal!" rief ich. Alles schaute zu mir und dann in die Richtung in die ich zeigte.
In etwa 200m Entfernung tauchte die Rückenflosse auf. Das etwa 15 m lange Tier verharrte an der Wasseroberfläche und
prustete eine Fontäne Spray in die Luft.
Das Schiff ging in Schleichfahrt über und wir näherten uns langsam dem gewaltigem Tier. Noch etwa 10 Minuten schwamm er langsam vor
und neben uns her. Sein Atem war deutlich zu hören. Ruhig und kraftvoll, bis er zum Tauchen ansetzte.
Ein Pottwal hat im Kopf ca 3000 - 5000 Liter Öl gelagert und muß dadurch sehr steil abtauchen.
Wenn er abtaucht ist seine Schwanzflosse zu sehen, die wie bei uns Menschen der Fingerabdruck als Erkennungsmerkmal dient.
Etwa 200 Tiere wurden hier schon identifiziert. Jedes Jahr im Frühling kommen nur die Männchen um sich hier eine ordentliche Speckschicht anzufressen.
Die Weibchen und Jungtiere bleiben weiter im Süden, da es hier viele Orcas, der einzige natürliche Feind des Pottwals, gibt.
Ein männliches Tier kann bis zu 20 m lang und 70 t schwer werden, während Weibchen nur etwa 12 m lang werden. Sie leben in
Familien wobei sich die männliche Tiere, nach etwa 5 Jahren bei der Mutter, absetzen und umher ziehen.
Die Fotos werden diesem schönen Naturschauspiel leider nicht gerecht. Man muß es selbst erleben.

Überfahrt Vesteralen, Lofoten